Was ich mit Ihnen vorhabe ...
1. Unsere Stadt, unsere Zukunft - und eine Verwaltung, die zuhört
Ich bin in Nordhorn verwurzelt und stehe täglich im direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern.
Ich kenne die Anliegen nicht nur aus Akten, sondern aus Gesprächen – im Verein, im Geschäft und auf der Straße.
Mein Ziel: einfache, schnelle, verständliche Lösungen statt komplizierter Amtswege.
Auch die Verwaltung muss sich als Dienstleister verstehen. Lösungen muss man finden wollen – statt immer neue Probleme zu suchen.
2. Wohnraum für alle Generationen
Nordhorn braucht bezahlbare Wohnungen und kluge Konzepte für Familien, Senioren und junge Menschen.
Wer soll bleiben, wenn er keine Bleibe findet?
Auch die alternde Gesellschaft braucht junge Menschen – zur Pflege, aber auch zur Sicherung unserer gesellschaftlichen Aufgaben. Wer Nordhorn voranbringen will, muss alle Generationen mitnehmen.
Auch die GEWO muss signifikant gestärkt werden, um ihrer zentralen Aufgabe nachkommen zu können.
Reicht einfach ‘mehr bauen’ wirklich aus?
Ein tieferer Blick auf Wohnraum, Nachhaltigkeit und die Zukunft Nordhorns.
3. Starke Jugend – starke Stadt
Jugendliche sind die Zukunft Nordhorns. Wir müssen ihnen Perspektiven bieten – hier vor Ort.
Wir waren einmal ein Aushängeschild, unter anderem für Jugendkultur. Dieser politische Wille muss jetzt wieder überwiegen!
Jugend, Freizeitgestaltung und Jugendkultur müssen zu einem zentralen Ziel der Stärkung werden.
Jugendliche gehören ins Zentrum – und nicht an den Rand!
4. Vereine und Kultur fördern, Gemeinschaft stärken
Als Vorsitzender eines großen Vereins weiß ich, wie wichtig Ehrenamt und Zusammenhalt sind.
Vereine sind nicht nur Freizeit, sie sind Heimat.
Vereine übernehmen Aufgaben, für die die öffentliche Hand leider zu wenig Geld ausgibt.
Ein Großteil von Integration und kultureller Bildung passiert in den vielen kleinen und großen Vereinen.
Auch hier muss die Teilhabe alle Vereine erreichen können.
5. Digitale Verwaltung - mit Herz
Digitalisierung ist kein Selbstzweck – sie muss das Leben einfacher machen.
Digitalisierung muss sich auch für die Bürger lohnen und nicht ausschließlich für die Verwaltung selbst.
Dabei darf die Barrierefreiheit nicht verloren gehen.
„Die Verwaltung muss digitaler werden!“ – das klingt immer super. Aber bei allen Vorgaben dürfen Menschen mit Einschränkungen – egal ob körperlicher, geistiger oder sprachlicher Natur – nicht vergessen werden.
6. Tourismus und Freizeitgestaltung - nachhaltig
Tourismus und Naturerfahrung in unserer tollen Heimatstadt müssen nachhaltig sein.
Die Perspektive muss aus dem engen Rahmen kurzfristiger Erfolge herauswachsen und sich ernsthaft mit den klimagegebenen Rahmenbedingungen auseinandersetzen.
Warum Wasserstadt, wenn wir nicht einmal ein wenig Verantwortung für das Wasser übernehmen wollen?
Ein neues Konzept eröffnet Wege für neue Ideen.
Nordhorn ist für mich der Ort, an dem ich gern bin!
7. Unterstützung für Gewerbe und Gewerke
Unsere Stadt kann froh sein, dass es viele Einzelinitiativen und findige Unternehmerinnen und Unternehmer gibt, die den Strukturwandel möglich gemacht haben und ihn auch heute noch vorantreiben.
Damit sind nicht nur die Großen gemeint, sondern auch viele kleine, unscheinbare Entwicklungen, die den Weg in die Selbstständigkeit gewagt haben und heute wichtige Säulen der breiten Industrie in Nordhorn sind.
Diese Betriebe haben es verdient, mit Respekt und Geduld behandelt zu werden. Sie müssen sich auf jede mögliche Unterstützung verlassen können.
Planbarkeit und Erreichbarkeit gibt es nicht für alle – aber es muss sie für alle geben!
Die NVB ist ein zentraler Baustein, um die Industrie vor Ort zu stärken. Sie verdient volle Unterstützung bei der Umsetzung notwendiger Vorhaben.
8. Bodenständig. Unabhängig. Miteinander.
Ich trete parteilos und unabhängig an – ich entscheide nach dem, was für Nordhorn am besten ist, nicht nach Parteivorgaben. Offenheit und Ehrlichkeit stehen bei mir im Mittelpunkt. Jede und jeder, der eine gute Idee für Nordhorn hat, soll sie auch einbringen können.
Mein Ziel: Bürgermeister für alle – das starke Bindeglied zwischen Rat und Verwaltung, mit einem klaren Ziel: ausschließlich das Wohl der Bürger.
Ich stehe für eine Politik, die anpackt statt verwaltet.
Niemand sollte in dieser herausfordernden Zeit behaupten, alles besser zu machen. Ich möchte mit Ihnen offen und ehrlich die kommenden Herausforderungen angehen und Lösungen finden – statt neue Probleme zu schaffen.
Niemand möchte Nordhorn schlechtreden. Aber wir müssen uns endlich eingestehen, dass nicht alles so gut ist, wie es scheint.
Rosarote Brille ab, Ärmel hoch – und an die Arbeit!
Entschuldet zu sein ist prima, aber notwendige Investitionen zu verschieben – eher nicht prima.
Lassen Sie uns das ändern: mit einem neuen Blick, mit einer neuen Perspektive!
Es ist an der Zeit, in der Verwaltung weniger zu verwalten und mehr Initiative zu wagen.
Packen wir es an!
Darf es ein bischen mehr sein?
Es ist keine Frage, dass sich einige Punkte in der Kürze nicht darstellen. Der politische Diskurs mag manchmal wage wirken, allerdings ist es auch nur redlich, ihnen klar zu sagen, dass Ideen mit dem Rat und der Verwaltung umgesetzt werden. Hier werden also keine Luftschlösser gebaut, sondern konkrete Rahmen gesetzt, in denen ich mich bewegen will.